Projekt: Orgel

Christuskirche Augsburg Haunstetten

Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde

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Projekt: Orgelneubau

Der letzte Gemeindebrief-Artikel über unser Orgel-Projekt endete mit den Worten „wir halten Sie auf dem Laufenden“. Dieses Versprechen lösen wir gerne ein. Zwischenzeitlich hat der Kirchenvorstand beschlossen, die nächsten Schritte auf dem Weg zum Orgelneubau zu gehen. Nun bewegt den Orgelausschuss die Frage „wie sieht beim Orgelneubau die ideale (aber noch bezahlbare) Orgel für unsere Christuskirche aus?“ Wie viele Register sollen es sein? Welche Register sind die richtigen? Soll es eine romantische oder eine barocke Orgel werden? Natürlich haben wir Vertrauen in die Expertise der Profis, die das Projekt begleiten. Aber da wir uns dem Leben und den Bedürfnissen unserer Gemeinde ein ganzes Stück näher glauben, sehen wir uns in diesem Punkt als die Experten und wollen diesen „Kennerblick“ in die Planungen einbringen. Dabei wollen wir den Profis der beste Gesprächspartner sein, der man als Laie eben sein kann.

Dass Fragen den Orgelausschuss bewegen, war da in den letzten Monaten mitunter durchaus auch wörtlich zu verstehen und hat uns zuletzt nach Schwarzenbruck geführt. Die dortige Martin-Luther-Kirche hat seit Oktober 2017 eine neue Orgel. Die Gemeinde dort ist uns also einige Schritte voraus. Das Kirchengebäude ist hinsichtlich seiner Größe unserer Christuskirche ähnlich und so lag es nahe, mit den Schwarzenbruckern zu sprechen, uns von ihren Erfahrungen berichten zu lassen und uns ihr neues Instrument mal zeigen zu lassen.

Nachdem die Martin-Luther-Kirche mit ihrem Orgel-Vorgängermodell das Problem hatte, dass diese sehr eng gebaut war und somit die angemessene und ausreichende Wartung des Instruments eine Sache der Unmöglichkeit war, sollte dieses Problem für die Zukunft natürlich bewusst großräumig umschifft werden. Nach dem Neubau gibt es dort jetzt genügend Platz, die Orgel zu begehen, und so konnten wir uns von ihrem Innenleben beeindrucken lassen. In Reihe und Glied standen kleine und große Orgelpfeifen und brachten mit ihrem Blitzen und Blinken die liebevolle, gelungene und wunderschöne Handwerksarbeit des Orgelbauers zum Strahlen.

Erfreulicherweise haben wir die Orgel nicht nur sehen, sondern auch hören können. Ein junger, extra für uns vom Orgelbauer eingeladener und angereister Organist mit Hochschulausbildung hat uns - allein mit der Frage nach unserem Lieblingschoral und seinem Spiel- und Improvisationstalent „bewaffnet“ - einen Ohrenschmaus bereitet.

Die Reise hat sich gelohnt. Sie hat nicht nur Spaß gemacht, sondern auch ein weiteres Mosaiksteinchen für unser Bild von der „richtigen“ neuen Orgel für die Christuskirche geliefert. Bis dieses Bild nicht nur in unseren Köpfen, sondern tatsächlich existiert, ist es noch ein weiter Weg. Bestimmt aber auch ein spannender. Wir werden Ihnen wieder berichten, wie er von hier aus weiterging…

Gabriele Kastaniotis

Eine Orgel wiegt schnell einmal vier Tonnen. Deswegen muss die Statik des Unterbaus stimmen. Mittlerweile hat uns die Statikerin besucht und wird nun die notwendigen Vorgaben für den Unterbau einer Orgel berechnen. Dann wissen wir, ob und was wir an der Nordempore machen müssen.