Projekt: Orgel

Christuskirche Augsburg Haunstetten

Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde

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Erwachsenwerden

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Projekt: Orgelneubau

Ein Grund zur Freude

Das war ja in den letzten Monaten durchaus nicht immer der Fall. Dementsprechend wollen wir uns die Chance, berechtigte Freude über den Gemeindebrief zu vervielfältigen, - geteilte Freude ist ja bekanntermaßen doppelte Freude - keinesfalls entgehen lassen! Nach Monaten des Bedenkens, Zweifelns, Diskutierens und Beratens sind nämlich im Orgelprojekt erste Etappenziele erreicht.

Wo stehen wir? Was ist geschafft?

Nachdem im Kirchenvorstand die Entscheidung für einen Neubau gefallen war, wurde unter der Begleitung eines Orgelsach-verständigen und unseres Organisten die künftige Orgel konzipiert. Wir haben ein sehr gutes Gefühl, mit der erarbeiteten Disposition eine gute Grundlage für den weiteren Projektverlauf gelegt zu haben. Die zukünftige Orgel wird alles bieten, um wirklich die gesamte Orgelliteratur spielen zu können, ob Stücke aus dem Barock, der Romantik oder jüngerer Zeit. (Da können wir uns schon mal auf schöne und vielfältige Musik freuen!) Und trotzdem wird sie nicht überdimensioniert sein, weder für das vorhandene Raumangebot noch für unseren „Geldbeutel“.

Auf Basis der geplanten Disposition hat die Ausschreibung stattgefunden und alle an der Ausschreibung beteiligten Orgelbauer haben sich, ihre Firma und ihr Orgelkonzept persönlich vorgestellt. Nach intensivem Austauschen, Beraten und Auswerten aller Informationen hat der Kirchenvorstand sich für einen der Bewerber entschieden. Die uns schon bekannte Orgelbaufirma Link aus Ulm, die unsere Orgel in Maria und Martha gut und solide gebaut hat und seither gut betreut und wartet, hat den Zuschlag erhalten.

Wie geht es nun weiter?

Nun sind Anträge zu stellen. Zuschüsse werden beantragt, die kirchenaufsichtliche Genehmigung ist einzuholen. Der Orgelbauer wird weiter an seinen Plänen feilen und mit uns zusammen den Orgelprospekt (also das äußere Erscheinungsbild des Instruments, das unsere Kirche schmücken wird) gestalten. Und wir werden weiter auf die neue Orgel sparen. Es ist noch ein langer Weg. Doch auch da gibt es Grund zur Freude, denn anders als in den allermeisten Gemeinden, die ein Orgelprojekt bei Null starten, haben wir in den letzten Jahren schon einen großen Teil der Kosten ansparen können. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die sich bisher für die neue Orgel finanziell oder anderweitig engagiert haben. So stehen unsere Chancen sehr gut, dass wir auch unser Orgelprojekt genau wie die anderen Großprojekte der vergangenen Jahre mit vereinten Kräften wieder schaffen werden. Und es wird wieder sein wie es schon war: Das Engagement für diese Aufgabe wird uns nicht die (Finanz-)Kraft und das Engagement für andere Aktivitäten und wichtige Anliegen und Ziele der Gemeinde nehmen.
Dazu ein kleines, auch musikalisches Beispiel: Wir sind gerade parallel dabei, uns um eine Ertüchtigung unserer technischen Ausstattung für die Band zu kümmern. Die ist leider auch schon ein bisschen in die Jahre gekommen. Leider bremst uns Corona gerade ein bisschen aus, weil wir uns mit dem Techniker, der uns beratend unterstützen wird, gerade nicht so treffen können wie wir gerne wollten. Aber bestimmt wird es trotzdem in nicht allzu ferner Zukunft für Bandmitglieder und -liebhaber beim Blick auf das Band-Equipment heißen können: Es gibt Grund zur Freude!

Gabi Kastaniotis